Der ungeheure Erfolg von Social Media- und Web 2.0-Applikationen hat zu einem weltweiten Paradigmenwechsel geführt. Es sind nicht länger (ausschließlich) große Content-Produzenten (Zeitungen, Fernsehsender, Plattenlabels…), die Content produzieren. Dank Weblogs, Wikis, YouTube und Co. wird Otto Normaluser zum Produzenten. Das neue Internet befreit uns endlich vom Paradigma der Einweg-Kommunikation (wie wir es vom Fernsehen und Zeitunglesen gewohnt sind) und macht uns selbst zu Sendern.
Welch ungeheure politische Bedeutung das hat, haben unter anderem die Obama-Wahlkampagne, die Twitter-Revolution im Iran 2009 und die #unibrennt/#unsereuni-Proteste, die von den österreichischen Universitäten ausgingen, gezeigt.
In diesem Blog möchte ich immer wieder Kommentare abgeben, die mit dem transformativen Charakter des Webs in Verbindung stehen.
